Best Gin in Town


Wenn Sie ein leidenschaftlicher Gingenießer sind, dann werfen Sie einen
Blick auf unsere Ginkarte.

Mit einer Auswahl über mehr als 100 Ginvariationen haben Sie die Möglichkeit,
viele exotische Sorten kennenzulernen. Der meistens farblose Gin besteht aus Wacholder und ist Grundlage oder Bestandteil vieler Cocktails.

 

GIN DES MONATS

Gin des Monats juni


 ∇ ONLY Gin aus Barcelona- Gin Special


"ONLY Gin aus Barcelona“

Gin Bar Frankfurt Only Gin


Der aus Barcelona stammende ONLY Gin wird aus einem neutralen Getreidedestillat hergestellt.Seinen besonderen und spannenden Geschmack verdankt dieser Gin den ausgewählten Botanicals,bei denen es sich fast ausschließlich um Blumen handelt. Wacholderbeeren, Jasmin, Zitronenmelisse,Hibiskus, Veilchen, Rosen, Malve, Lavendel, Stiefmütterchen, Veronika und Orangenblütenverleihen diesem Gin seinen einzigartigen und milden Geschmack.

 

 ∇ Elephant Gin - London Dry


"Der Elephant Gin ist ein London Dry Gin der von Afrika inspiriert“

Gin Bar Frankfurt Elephant Gin


Der Elephant Gin ist ein London Dry Gin der von Afrika inspiriert und in Deutschland in sorgfältiger Handarbeit hergestellt wird. Es werden insgesamt 14 Botanicals verarbeitet. Zunächst einmal natürlich Wacholder, vor allem aber seltene afrikanische Kräuter, Früchte und Wurzeln.Aber auch sehr deutsche Botanicals wie z.B. Apfel finden ihren Weg in diesen besonders weichenund komplexen Gin.

Die Liste der Botanicals umfasst Afrikanischen Wermut aus Süd Afrika derbittere Noten beisteuert, die Baobab Frucht welche für Zitrusaromen sorgt. Buchu Blüten, die Notenvon Johannisbeeren und Löwenschwanz der herbe Kräuteraromen mitbringt. Hinzu kommennoch Cassia Rinde (Zimt) und Teufels Kralle – beides bekannt für ihre intensiven Aromen.

Alleszusammen ergibt einen weichen und cremigen Gin mit leicht pfeffriger Schärfe. Von jeder verkauften Flasche Elephant Gin kommen 15% zwei Tierschutzorganisationen zu Gute die sich dem Schutz des größten Landsäugers der Erde, dem Afrikanischen Elefanten verschrieben haben: DieBig Life Foundation und Space for Elephants Foundation.

 

 ∇ Clouds Gin aus Schweiz


"Clouds Gin aus Schweiz“

Gin Bar Frankfurt Clouds Gin


Mit dem Clouds Gin präsentieren wir eine schweiz-schweizerische Kooperation: Andreas Kloke, Manager der Clouds Bar im Prime Towers in Zürich und Lorenz Humbel, Inhaber der Brennerei Humbel haben diesen New Western Dry Gin miteinander kreiert.

Wacholder, Kardamon, Thymian, Salbei, Zitronen, Orangen und Kirschen, allesamt in der Schweiz gereift, prägen unter anderem den Geschmack diesers bio-zertifizierten Gins, bei dem der Wacholder zwar deutlich zu schmecken, aber nicht dominant ist.

Beim Clouds ist es vor allem der Thymian, der im Vordergrund steht. Zitrusaromen verleihen dem Gin eine angenehme Frische. Salbei, Kardamom und leichte Harznoten sind präsent und werden von fruchtiger Süße begleitet. Zusammen mit Orangen- und Mandarinennoten entsteht ein toller fruchtig und würziger Gin.

 

 ∇ Die Geschichte des Gins


Die ältesten Quellen, in denen Gin erwähnt wird, stammen aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. In diesen berichtet der deutsche Arzt Franz de le Boe (Franciscus Sylvius), der im holländischen Leiden praktizierte und lehrte, erstmals über den Wacholderschnaps namens „Genever“ (von „jenever“, holländisch für Wacholder). Der erste Genever entstand nach seinen Berichten bei dem Versuch, aus einem Wacholderdestillat eine Arznei gegen Magen- und Nierenerkrankungen wie Koliken oder Nierensteine zu entwickeln. 


Viele der so behandelten Patienten fanden Gefallen an dem Wacholder-Gewürz-Destillat. So wurde Genever ein begehrter Tropfen mit „heilendem Effekt“, der bald über die Stadtgrenzen hinaus begehrt war. Um den steigenden Bedarf an Genever weiterhin decken zu können, beauftragte der Arzt Brennereien um ihn bei der Herstellung zu unterstützen – dies war der Beginn der kommerziellen Produktion für den nicht medizinischen Markt.

Die Beliebtheit des Gene¬vers wuchs aufgrund der regen Handelstätigkeit der Holländer rasch. Durch englische Soldaten, die Holland im holländisch-spanischen Krieg von 1568 bis 1648 unterstützten, gelangte Genever auf die Britische Insel, wo er den Namen Gin (abgeleitet von Genever) erhielt.

Mitte des 17. Jahrhunderts lebten zudem ca. 5000 Niederländer in London, was die Verbreitung des Genevers im angelsäch-sischen Gebiet natürlich begünstigte. Als König James II im Jahre 1689 nach der „Glorreichen Revolution“ abgesetzt wurde und der niederländische König Wilhelm III. von Oranien-Nassau (William of Orange) Mitregent von England wurde, endete die Phase der religiösen Toleranz gegenüber Katholizismus und katholischen Staa-ten.

Der neue König verbot deshalb die Einfuhr von französischem Brandy und erhob hohe Steuern auf deutsche, französische und spanische Weine und Spirituosen. Der König förderte die inländische Produktion von Getreide- oder Kornbranntwein, um Produkte wie Gin im eigenen Land herzustellen.

Um 1695 wurden hohe Steu¬ern auf Bier und Wein erhoben, wodurch Gin das billigste alkoholische Getränk wurde, das sich selbst die ärmsten Bevölkerungsschichten leisten konnten. Nach dem Tod Williams 1702 übernahm Queen Anne die Krone. Sie erlaubte jedem Engländer, Gin zu produzieren. Die uneingeschränkte Produktion von Alkohol führte zu einer wahren Explosion der Produktion in fast jedem englischen Haushalt, und um 1720 wurde schätzungsweise in einem Viertel der Haushalte in London Gin hergestellt oder verkauft.

Um 1727 tranken etwa 6 Millionen Engländer 5 Millionen Gallonen Gin im Jahr. Allgemeine Trunkenheit wurde zu einem ernsthaften Problem, förderte aber nicht gerade die Qualität der Produkte – es gab am Markt vorwiegend mindere Qualitäten. Um dem entgegenzuwirken, wurde 1736 der erste „Gin Act“ verabschiedet, der sowohl die Produktion ohne eine Lizenz, als auch den Verkauf kleinerer Mengen verbot. Nicht weniger als 2 Gallonen durften von nun an gekauft werden - nur noch betuchte Engländer konnten sich Gin leisten.

Gleichzeitig wurde den Gin- Brennereien eine Sonderabgabe von jährlich 50 Pfund auferlegt, eine damals bedeutende Summe, die nur wenige Brenner aufbringen konnten. Einer von danach nur zwei in London verbliebenen Produzenten nannte seinen Gin forthin „Fifty Pounds Gin”, eine Marke, die auch heute noch erhältlich ist.

Das Verbot ging trotzdem weitgehend ins Leere, da die Zusammensetzung von Gin gesetzlich definiert war – viele änderten die Rezeptur einfach geringfügig ab und umgingen so das Verbot. Schätzungsweise konsumierte jeder Engländer (Kinder eingeschlossen) um 1740 im Durchschnitt mehr als einen halben Liter Gin pro Tag. Da das Gesetz seine erhoffte Wirkung verfehlte, wurden die Vorschriften 1743 weiter verschärft. Dies änderte jedoch nichts daran, dass Gin weiterhin von vielen ohne Lizenz gebrannt wurde. 1751 wurde mit dem „Tippling Act“ beschlossen, dass die Lizenzen nun zwar deutlich billiger waren, die Hersteller den Gin jedoch nicht mehr an Endkonsumenten verkaufen durften.

Die staatliche Kontrolle zeigte langsam ihre Wirkung und die „Gin-Hysterie“ konnte mit der Zeit eingedämmt werden. Dies ließ die Qualität des Genever-Nachfolgers ansteigen – Gin war zunehmend kein billiger Fussel mehr, sondern ein immer weiter perfektioniertes Edeldestillat. Gleichzeitig sorgten Missernten für Preissteige-rungen des Getreides, sodass die Ginproduktion insgesamt deutlich zurückging. Diese Zeit ging als „Gin Craze“ in die Geschichte ein. Neuere Untersuchungen legen den Schluss nahe, dass es letztlich die Verteuerung des Getreides war, die den Gin-Konsum fallen ließ und 1757 zum Ende der Gin Craze führte.

Gin entwickelte sich zu einer hochwertige Spirituose, deren Erfolgsgeschichte bis heute Bestand hat. Gin zählt in unserer modernen Trinkkultur zu einer der bedeutendsten Spirituosen. Tatsächlich ist Gin durch seine Vielseitigkeit und durch die Tatsache, dass er den Geschmack anderer Cocktail-Zutaten fördert, anstatt ihn zu überdecken die wichtigste Spirituose in jeder Cocktail-Bar!   

Quelle: http://ginobility.de